Waldorfschüler

Seit vielen Jahren absolvieren Waldorfschülerinnen und Waldorfschüler aus ganz Deutschland ihr drei- bis vierwöchiges Landbaupraktikum auf unserem Hof. Dieses Praktikum wird üblicherweise in der 9. Klasse durchgeführt und ist für Waldorfschülerinnen und -schüler verpflichtend. Gerne nehmen wir Schülerinnen und Schüler bei uns auf. Dabei ist uns wichtig, dass diese hoch motiviert und engagiert sind, viel Spaß am Lernen haben, es gewohnt sind, zuhause auch mit anzupacken, sei es im Garten, in der Küche oder anderweitig in ihrem Umfeld (z.B. in Vereinen oder Gruppen) sowie körperlich belastbar sind und mit sowohl Hitze als auch schlechtem Wetter klar kommen.

Bei uns geht es um mehr als die reine Arbeit in einer Gemüsegärtnerei; für uns ist das ein Lebenskonzept, was wir tun. Wir beschäftigen uns mit den vielfältigsten Themen wie Vollwerternährung, Veganismus, der Pflege des Fairteilers, den wir in Dogern mit aufgebaut haben oder der Essbaren Gemeinde sowie mit Fragen zur Nachhaltigkeit. Zu diesen und weiteren Themen könnt ihr sehr viel von uns lernen und euch selber mit einbringen, experimentieren und engagieren.

Liebe Schülerinnen und Schüler: wenn ihr wirklich Lust auf das Praktikum habt, begeisterungsfähig, offen, zupackend, selbstbewusst, neugierig und voller Fragen seid, dann seid ihr bei uns richtig. Ihr solltet Lust haben auf unser junges internationales Team, eine hohe Selbständigkeit mitbringen (ihr lebt in einer Hausgemeinschaft mit den beiden FÖJs und allen anderen Wwoofer*innen und Praktikant*innen, nicht bei uns Hofeltern im Haus und müsst euch abends und am Wochenende selber versorgen sowie euer Zimmer, das Gemeinschaftsbad und die weiteren gemeinsam genutzen Räume in Ordnung halten) und in der Lage sein, euch für diese Zeit voll auf den Hof einzulassen. Dazu solltet ihr körperlich belastbar sein, möglichst sportlich, und sowohl bei großer Hitze als auch nassem Wetter in der Lage sein, draußen zu arbeiten. Nur dann ist das Praktikum wirklich gewinnbringend und befriedigend. Prüft bitte ehrlich, ob das auf euch zutrifft oder ob ihr eher zurückhaltend und schüchtern oder körperlich schwächer seid und lieber mehr Betreuung und weniger körperlich anstrengende Arbeit im Freien hättet. In dem Fall ist ein kleinerer Hof sicherlich besser, wo ihr mehr Kontakt zu den Hofeltern habt und wo weniger Arbeit auf den Feldern und Gewächshäusern anfällt.

Liebe Eltern: eure Kinder sind dann bei uns richtig, wenn ihr sie loslassen könnt und ihnen zutraut, selbständig die drei Wochen zu meistern und sie auch ggf. auftretende Konflikte selber lösen lasst. Das Praktikum ist eine wunderbare Chance für eure Kinder, auf eigenen Füßen zu stehen und sich drei Wochen lang in einem völlig fremden Umfeld mit spannenden anderen Menschen und interessanter Arbeit auszuprobieren. Bitte lasst eure Kinder sich selber bei uns bewerben und nehmt ihnen die Erstanfrage nicht ab. Und wir nehmen nur Schülerinnen und Schüler, die eigenständig mit dem Zug an- und abreisen

Bewerbt euch bitte mit einem aussagekräftigen Motivationsschreiben (z.B. warum wollt ihr gerade auf unseren Hof kommen, was versprecht ihr euch von dem Praktikum, was bringt ihr als Kompetenzen mit?) und einem Lebenslauf unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Achtung:
In 2023 haben wir nur freie Plätze ab Oktober. 

Waldorfschüler/innen 2017

Carl schreibt: Bei der Auswahl meines Hofes hatte ich besonders viel Glück. Ich stieß auf den Eulenhof, indem ich carleinfach im Internet suchte und mir einige Berichte durchlas und  etwas auf der HomePage herumschaute. Der Aspekt unter anderen Praktikanten, Wooffern und FÖJlern  zu sein und ein Stück weit selbstständig zu handeln sprach mir sehr zu. Ich rief bei Ulrike an und fragte wie es mit einer Praktikumsstelle aussähe. Sie war mir am Telefon sofort sympathisch und sehr dierekt und schnell war meine Praktikumsstelle gesichert. Angekommen auf dem Eulenhof wurde ich mit offenen Armen empfangen und jeder war sehr nett zu mir. Innerhalb kürzester Zeit war ich komplett eingelebt und in die Arbeit eingebunden. Es machte mir großen Spaß die vielen verschiedenen Arbeiten auszuprobieren und kennen zu lernen. Außerdem fühlte ich mich in der Villa mit den anderen Leuten super wohl und verbrachte sehr gerne Zeit mit ihnen. Mit Markus und Ulli, den Bauern, verstand ich mich super und sie sind aufgeschlossen und witzig. Der Eulenhof ist definitiv als Praktikumsstelle zu empfehlen, sofern man anderen, auch fremden Menschen, gegenüber offen ist und etwas über die Landwirtschaft lernen will. Ein besseres Praktikum hätte ich mir nicht vorstellen können und es gefiel mir sogar so gut, dass ich kurzerhand Anfang der Sommerferien noch eine Woche auf dem Eulenhof mithalf.

Hannah und Sarah schreiben: Wir fanden das Praktikum auf dem Eulenhof wunderschön. hannah sarahWir haben in der Villa gelebt wie in einer Familie. Auch die Hofeltern Ulli und Markus waren total nett. Wir durften ganz viele verschiedene Arbeiten kennenlernen und wären am liebsten noch viel länger auf dem Eulenhof geblieben. Am Wochenende sind wir manchmal unseren Marktstand in Waldshut besuchen gegangen. Es war so schön, das Gemüse in den Kisten liegen zu sehen, welches wir selber geerntet, geputzt und gewaschen haben. Dadurch, dass wir jetzt 3 Wochen lang erleben durften, was mit dem Gemüse passiert, bevor es im Supermarkt liegt, haben wir eine ganz andere Wertschätzung für Nahrungsmittel entwickelt. Wir sind sehr dankbar für die wunderschöne Zeit auf dem Eulenhof und können es nur weiterempfehlen!

Waldorfschüler 2016

jasmin hofeltern Small 2Hallo mein Name ist Jasmin und ich habe mein Landwirtschaftspraktikum auf dem Eulenhof absolviert. In den drei Wochen wurde ich für das Frühstück bereiten eingeteilt. Nach dem Frühstücken ging es dann an die Arbeit. Im Gewächshaus Jungpflanzen pflanzen, hacken, verschiedenes Gemüse ernten, Bestellkisten packen und ausliefern oder zum Kartoffel ernten aufs Feld. DSC 0186 Small 2Dabei durfte ich Schlepper fahren, das war sehr spannend und macht richtig Spaß.

Um 13:00 Uhr war dann Mittagspause. Essen gibt es bei der Firma Sedus. Das Essen war immer lecker und vielseitig. Um 15:00 Uhr war dann wieder Arbeiten angesagt. Ob im Stall bei den Hühnern oder auf dem Feld. Feierabend war unterschiedlich, je nachdem wieviel noch zu arbeiten war. Am Abend und am Wochenende hat man viel Zeit mit den FÖJ’lern und Wwoof‘ern in der Villa verbracht. Rückblickend haben mir die drei Wochen sehr viel Freude gemacht. Ich denke, wenn man sich gut auf die Arbeit und die Menschen dort einlässt, dann wird es eine unvergessliche Zeit an die man sich gern zurückerinnert. So wie ich mich immer gerne zurück erinnere J.

Waldorfschüler 2015

Hallo mein Name ist Antonia und vor kurzem habe ich mein Landbaupraktikum auf dem Eulenhof in Dogern beendet. Zusammen lena caitlinantoniawohnte ich mit den FÖJ’lern und einer anderen Waldorfschülerin in der sogenannten ,,Villa‘‘. So erlebt man auch mal das WG-Leben, aber vor allem sich selber zu organisieren. In der ersten Woche durfte ich für alle am Hof das Frühstück vorbereiten. Um ca. 8:00 Uhr sitzen dann alle die am Hof arbeiten zusammen und frühstücken gemeinsam, das fand ich sehr schön. Am Tisch wird dann die anstehende Arbeit besprochen und verteilt.

Waldorfschüler 2014

manuelHallo, ich bin Manuel Fischer und habe mein dreiwöchiges Landwirtschaftspraktikum auf dem Eulenhof absolviert. In der ersten Woche habe ich viel im Gewächshaus geholfen, Gurken und Tomaten pflanzen, später dann ausgeizen und um eine Schnur nach oben binden als auch jedemenge klee zu den Pflanzen schaffen.

Waldorfschüler 2013

Simone: Auf dem Eulenhof habe ich mein Landwirtschaftspraktikum gemacht. Wir haben Tomaten, Paprika, Gurken und Auberginen gepflanzt. Trotz des schlechten Wetters wurden draußen auf den Feldern Jungpflanzen gesetzt. Zum Teil mit der Setzmaschine.

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Als Praktikant darf man bei Allem mithelfen und wird als fleißiger Helfer gebraucht.