Wwoofer 2020

Allein der Start war schon super herzlich und ich habe mich direkt sehr willkommen gefühlt auf dem Hof und in der Villa, in derIMG 20201124 192210 019 die  Freiwilligen wohnen dürfen. Am nächsten Tag ging es dann auch schon direkt los – ob Sellerie ausbuddeln, Grünkohl ernten, Lauch putzen, Feldsalat auf allen Vieren ernten, Kartoffeln sortieren, Hühnerdienst, oder vieles mehr – ich konnte jeden Tag etwas Neues dazulernen und es wurde nie langweilig. Und wenn man bei dem kalten Wetter im November / Dezember mal einen Tag nicht unbedingt mit aufs Feld raus wollte, so konnte man sich gut und gerne auch weiteren Aufgaben, wie z.B. dem Streichen widmen. Insgesamt freuen sich Ulli und Markus über jegliche Unterstützung und tun alles dafür, dass sich alle auf dem Hof wohl fühlen. Seien es Sauna-Ausflüge, Filmeabende mit anschließenden (politischen) Diskussionen, Shampoo-und Creme-Tipps von Ulli oder das leckere selbstgebackene Brot und vegane Mittagessen von Markus. Man merkt einfach, dass die beiden voll und ganz hinter ihrem Hof und ihrem sonstigen sozialen, ökologischen und politischen Engagement stehen und sowohl Bio als auch Inklusion einfach leben.

Neben der Arbeit kamen die Freizeit und der Spaß bei Weitem nicht zu kurz. Gemütliche Lagerfeuerabende, frische Pizza aus dem Holzofen im Garten, Schlammschlacht auf dem Feld, Tanzen im Regen, gemeinsames Kochen und Essen, Wanderausflüge und intensive Gespräche über jegliche Themen – all das und vor allem die tollen Menschen dort haben meine Zeit am Eulenhof sehr geprägt und so einzigartig gemacht. Es gibt noch so viel mehr, was ich hier schreiben könnte und ich bin Ulli, Markus und all den weiteren tollen Menschen, die ich auf dem Hof kennenlernen durfte, sehr dankbar für diese wunderbare Zeit und die vielen schönen und lustigen gemeinsamen Momente. Ich würde sehr gerne bald mal wieder vorbeikommen und freue mich schon auf unser Wiedersehen!

Tabea, Leona und Frieda aus Deutschland schreiben: leona friedaObwohl wir als Activity-Managerinnen leider doch nie zum Minigolf spielen kamen (das holen wir bei unserem nächsten Besuch definitiv nach!), war die Zeit großartig! Das alltägliche Hofleben wurde bald von fremder Routine zu unserer ganz eigenen.

Nachdem wir von den fachkundigen FÖJlerinnen erfuhren, wie die wiederkehrenden Aufgaben aussehen, konnten wir schon kurz darauf wichtige Aufgaben, wie z. B. den Stalldienst (Einsammeln der Eier, Tränken befüllen, füttern), selbstständig übernehmen. Wir lernten viel Neues über Pflanzen sowie frieda tabea 1das Pflanzen :D Außerdem ernteten wir viel verschiedenes Gemüse, von Zucchini in allen erdenklichen Größen 😉, Tomaten, Paprika, Kürbissen und vielen weiteren Gemüsesorten. Die Expertise des Brotbackens durften wir hautnah miterleben, vielen Dank an Markus an dieser Stelle! Nach der Arbeit und dem leckeren Mittagessen bei Sedus blieb immer genügend Zeit für Entdeckungen in der Umgebung (Ausflug nach Basel und Laufenburg, Baden in der Schweiz) oder Tätigkeiten am Hof selbst (Marmelade kochen, backen, Lagerfeuer mit Gesang und Stockbrot, Gesellschaftsspiele…). Die Zeit am Eulenhof wird uns auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben. Alle Menschen, die am und um den Hof herum arbeiten, empfingen uns mit offenen Armen und zeigten mit großer Begeisterung, wie wir helfend anpacken können. Wir möchten uns ganz herzlich bei Allen bedanken - an erster Stelle natürlich bei Uli und Markus, wie auch den FÖJlerinnen und anderen WOOFERinnen. Die Zeit am Eulenhof lässt sich nur schwerlich in wenigen Worten zusammenfassen – insofern unser Rat an alle Unentschlossenen: Kommt vorbei, ihr werdet die Zeit genauso genießen wie wir!!!

Oliver aus England schreibt: Ollie FührerscheinMy experience at Eulenhof gave me the opportunity of seeing where food comes from and how it is grown. Harvesting each day a vast range of vegetables and eating every meal with what was taken from the farm to the plate. The people I was able to meet through this experience enlightened me with good conversations and fun times. Working as part of a team with people of very similar interest was most fulfilling. I really hope to continue to visit the Eulenhof farm and be part of this community that Markus and Ulrike have built.

Johanna (26) und Julius (30) aus Göttingen, Deutschland: Julius johannaWir beide studieren (ökologische) Agrarwissenschaften in Göttingen/ Witzenhausen. Im Rahmen unseres Studiums haben wir unser 3-monatiges Praktikum auf dem Eulenhof in Dogern verbracht und waren dort sehr glücklich. Wir wollten gerne praktische Erfahrungen sammeln, aber nebenher auch im Austausch mit vielen verschiedenen Leuten und den Betreibern stehen. Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Markus ist ein unglaublich engagierter Landwirt, den man alles fragen und über jegliche Themen diskutieren kann. Ulli hat den ökonomischen und bürokratischen Teil, sowie den Verkauf der Waren im Blick und ist dabei sehr motiviert und ebenso aufgeschlossen für Erklärungen und Gespräche.

Wir wurden beide herzlich empfangen und als vollwertige Mitglieder integriert und konnten jeder Zeit Präferenzen äußern und Einblicke in allen Bereich erhalten. Jeden Morgen wurden wir mit einem vielfältigen, leckeren, ökologischen Frühstück in den Tag geschickt und man konnte sich täglich an Biogemüse und Obst bedienen, sowie an einem Biosortiment an Getreide, Hülsenfrüchten, Aufstrichen und selbstgebackenem Brot. Dahinter steckt eine Philosophie, die nicht nur täglich auf den Teller kommt, sondern neben der Landwirtschaft auch im Privatleben und in Öffentlichkeitsarbeit gelebt wird.

Mathilda aus Frankreich schreibt: Going to Eulenhof was my first time WWOOFing, first time on a farm, first time so immersed in a German speaking setting. Despite all of this, in no time it felt like home. I was not only welcomed warmly by Ulli and Markus, mathildaby others woofers, and by gardeners, I was

also treated as I counted as much as everyone else. From the first day on, I was shown how to execute any kind of task and worked along with everyone. Along the full month I spent at Eulenhof, not one single second felt like I was "working". The joyful atmosphere of working all together in the fields, the interesting conversations in the greenhouses and the delicious communal breakfasts all made it feel like home and holiday at the same time. Alongside farm work, I can't overstate how much I enjoyed communal moments at the villa, sharing of food, evenings at the bonefire, excursions to the Rhine on hot days and hiking trips in the Swiss Alps. My experience at Eulenhof was so extremely rich and diverse. I was continuously learning about agriculture, organic methods, farm organisation but also about plants, relationships and diverse other topics through sharing with other workers. I could have easily stayed a full year without getting to the end of the richness that Eulenhof has to offer and share. To any potential wwoofer: at Eulenhof you will find a home, share moments with beautifully diverse and interesting people, continuously learn and discover, eat amazingly good food (very important point!!), and will be forever grateful for this life-changing experience.