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Newsletter vom März 2016

Liebe Freunde und Kunden des Eulenhofs,

unser sehr erholsamer Jahresurlaub im Februar lässt uns mit viel neuer Energie und Elan in die neue Saison starten. Wie immer im Urlaub, kommen wir mit zahlreichen neuen Ideen für unseren Betrieb zurück. Beim Wandern lässt es sich herrlich kreativ denken. So planen wir dieses Jahr, selber Süßkartoffeln anzubauen und uns auch am Chicoree zu versuchen.

Wir werden ab April an der Initiative "1000 Gärten - Das Soja-Experiment", dem Gemeinschaftsprojekt von Taifun und der Landessaatzuchtanstalt Hohenheim, teilnehmen. Der Hintergrund ist der, dass Soja in Deutschland heimisch gemacht werden soll. Bio-Soja, das direkt in die menschliche Ernährung fließt und das im ganzen Land gedeiht – auch im rauen Klima des Nordens. Dafür wird eine außergewöhnliche Forschungsmethode erprobt: Gemeinsam mit 2500 Gärtnern aus ganz Deutschland werden zahlreiche neue Sojastämme und -sorten gepflanzt und auf Anbau- und Tofueignung getestet und der Eulenhof ist dabei. 

Und schon vor dem Urlaub haben wir beschlossen, unser Team durch einen weiteren Gärtner zu bereichern. Benedikt Fuhrmans hat am 14. März angefangen bei uns zu arbeiten. Ihr werdet ihn sicherlich mal auf dem Markt oder beim Ausliefern von Kundenbestellungen kennenlernen. Bene ist gelernter Bio-Gärtner und wir freuen uns sehr über die fachkundige Bereicherung für unser Team. Lest mehr über ihn unter http://eulenhof-dogern.de/index.php/team/team.

Vor unserem Urlaub waren wir noch auf der Biofach in Nürnberg, wo wir uns insbesondere mit ökologischen Verpackungsmaterialien in der Vermarktung beschäftigt haben. Wir würden gerne langfristig von den vielen Plastik- und Papiertüten wegkommen, die wir auf dem Markt und dem Hofladen den Kunden anbieten. Einen ersten Versuch starten wir mit der Baumsparkarte. Wenn ihr 10x bei uns einkauft (gilt für Einkäufe ab 5€) und keine neue Tüte und keinen Eierkarton benötigt, pflanzen wir einen Baum. Für euch. Und für unsere Umwelt.

Und das funktioniert so: ihr erhaltet eure Baumsparkarte bei uns am Marktstand und im Hofladen und bei jedem tütenfreien Einkauf gibt es einen Stempel in euer Heftchen. Ab 10 Stempeln spenden wir einen Baum und ihr erhaltet eine Baumspender-Urkunde. Wenn ihr nur einen Stempel pro Woche sammelt, pflanzt ihr in 3 Jahren 15 Bäume! (http://www.baumsparkarte.de/bäume-pflanzen/)

Newsletter vom Dezember 2015

Liebe Freunde und Kunden des Eulenhofs,

ein erfolgreiches Jahr geht zu Ende. Dank des herrlichen Herbstes konnten wir in aller Ruhe unsere Felder räumen und ein gutes Winterlager in unserer neu gebauten Kühlzelle anlegen. Auf den Feldern stehen noch verschiedene Gemüsearten wie Kohle, Lauch, Zuckerhut und einiges mehr und die Gewächshäuser sind voller Feldsalat, Spinat und verschiedenen Schnittsalaten. So geht uns die Arbeit auch im Winter nicht aus :=)

Dieses Jahr ist aber auch sehr viel über Bio geschrieben worden. Nicht nur zahlreiche neue Studien zu Biolebensmitteln sind auf den Markt gekommen; auch der Südkurier hat ausführlich in seiner Serie „Aufgetischt“ von Biohöfen berichtet, u.a. auch am 6.10.15 über uns (http://eulenhof-dogern.de/index.php/presse).

Zwei sehr interessante Studien möchten wir euch ans Herz legen:

Öko-Institut: Ist gutes Essen wirklich teuer?

Wer Bio- und fair gehandelte Lebensmittel einkauft und sich gesund nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ernährt, dem entstehen so gut wie keine Mehrkosten. Die Umstellung von einem durchschnittlichen deutschen Ernährungsstil auf gesunde Nahrung mit weniger Fleisch, mehr Gemüse und Obst, fängt die Mehrkosten, die durch den Einkauf von Bio-Lebensmitteln entstehen nahezu auf. Die gesunde und gleichzeitig biologisch-nachhaltige Ernährung kostet jährlich nur rund 80 Euro mehr. (http://www.oeko.de/presse/presseinformationen/archiv-presseinformationen/2014/ist-gutes-essen-wirklich-teuer-kosten-und-co2-emissionen-verschiedener-ernaehrungsstile-im-vergleich/)

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft: Öko-Monitoring bestätigt: Bio liefert die sichersten Lebensmittel (19.6.15)

„Die neuen Test-Ergebnisse des Öko-Monitorings Baden-Württemberg zeigen dieses Jahr ein weiteres Mal, dass Bio-Lebensmittel die sichersten Produkte am Markt sind. Weil Bio-Bauern keine chemisch-synthetischen Pestizide einsetzen, sind diese fast vollständig frei von Verunreinigungen mit Pestiziden. Besonders deutlich wird der Unterschied bei Gemüse: Öko-Gemüse ist durchschnittlich 320-fach weniger mit Pestiziden belastet als konventionelle Produkte.

Die Ergebnisse beweisen einmal mehr, dass die bewährte prozessorientierte Bio-Kontrolle den Verbrauchern die höchste Sicherheit bietet. Der schonende Anbau-Prozess, bei dem die Bio-Bauern auf Fruchtfolgen, Sortenvielfalt und ökologischen Pflanzenschutz setzen, führt zur hohen Bio-Qualität im Endprodukt.(http://oekomonitoring.cvuas.de/aktuelles.html)

Wenn ihr uns mal in Aktion sehen wollt, dann schaut euch den kürzlich von Sedus gedrehten Film über unseren Garten an (http://eulenhof-dogern.de/index.php). Hier bekommt ihr einen Eindruck davon, wer alles bei uns arbeitet: wir Gärtner sind zu sehen, aber auch unsere FÖJlerinnen, Wwoofer, Flüchtlinge und Praktikanten. So bunt geht es bei uns immer zu.

Wie wäre es mit einem Einkaufsgutschein vom Eulenhof zu Weihnachten? Wir haben hübsche Gutscheine für euch, die ihr am Markt, im Hofladen oder mit der Biokiste erwerben könnt für 15€, 20€, 25€ … Ihr könnt damit entweder einen Einkauf bei uns verschenken oder eine Biokiste.

Und zu guter Letzt hier noch unsere Verkaufszeiten zum Jahreswechsel: wir machen vom 25.12. bis zum 10.1. Betriebsferien.

Wir wünschen allen frohe Weihnachten und alles Gute für das Neue Jahr.

Newsletter vom Oktober 2015

Liebe Freunde und Kunden des Eulenhofs,

vor einiger Zeit hat die EU hat ein wunderbares Programm ins Leben gerufen: das Schulfruchtprogramm. „Die Europäische Union möchte Kinder bei der Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens unterstützen und diesen vermitteln, dass Obst und Gemüse nicht nur gesund sind, sondern auch lecker schmecken. Um dieses Ziel zu erreichen, stellt die EU ihren Mitgliedsstaaten jährlich insgesamt 150 Millionen Euro zur Kofinanzierung von Obst- und Gemüselieferungen an vorschulische und schulische Einrichtungen zur Verfügung.“

Schon im vergangenen Jahr haben wir den Dogerner Kindergarten und die Hans-Thoma Grundschule in Tiengen beliefert. Zu unserer großen Freude sind in diesem Schuljahr noch ein weiterer Kindergarten (Kindergarten Sonnenblume in Schachen) sowie drei Schulen (Werkrealschule in Tiengen, Carl-Heinrich-Rösch Schule und Sprachheilschule in Waldshut) dazugekommen. Wir finden dieses Programm sehr unterstützenswert und freuen uns, dass Bioobst und -gemüse verstärkt Einzug in Schulen und Kindergarten hält. Die 75%igen Finanzierung durch die EU macht es für wirklich jede Einrichtung möglich! Es wäre schön, wenn noch viel mehr Einrichtungen teilnehmen würden. Unsere Lieferkapazitäten sind noch nicht erschöpft :=)

Und auch die Firma EBCO in Albbruck unterstützt die Versorgung der Mitarbeiter/innen durch Bioobst: zweimal die Woche beliefern wir Ebco mit Obst, welches die Firma kostenlos ihren Mitarbeiter/innen zur Verfügung stellt.

So werden unsere Verkaufsaktivitäten immer vielfältiger. Selbstverständlich gehen wir auch gerne auf eure persönlichen Wünsche ein. Wer mal eine Biokiste ausprobieren möchte, kann dies jederzeit tun. Ich lege sehr häufig Rezepte bei, die für eine kreative Verarbeitung des Gemüses sorgen können :=) Einfach Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und wir liefern freitags die Kiste.

Und damit wir euch auch den langen Winter über mit unserem eigenen Gemüse versorgen können, bauen wir gerade eine große Kühlzelle, um all die herrlichen Wintergemüse schonend für euch zu lagern. Unsere neuen Felder tragen prächtig, so dass wir eine reiche Herbst-/Winterernte haben werden. Im Hinblick auf die neue Kühlzelle haben wir deutlich mehr angebaut und zwar nicht nur Kohl, Sellerie u.ä., sondern auch Kürbis. Ihr werdet also noch lange unseren Hokkaidokürbis oder auch den Butternutkürbis genießen können.

Die Presse war in den letzten Tagen bei uns auf dem Hof. Der ein oder die andere hat den ausführlichen Artikel vielleicht bereits am 6. September im Südkurier gelesen. Alle anderen finden den Artikel sowie weitere Presseberichte auf unserer Website (http://eulenhof-dogern.de/index.php/presse). Es lohnt sich immer wieder, unsere Website zu besuchen. Neben zahlreichen Wwoofer-Berichten findet ihr immer wieder unter Aktuelles Neues rund um Bio oder unseren Garten.

Newsletter vom September 2015

Liebe Freunde und Kunden des Eulenhofs,

und schon wieder ist ein Sommer vorbei. Die Gurkenpflanzen lassen langsam die Köpfe hängen, aber dafür leuchten die Kürbisse und die Kohlköpfe und auch die Weißen Rüben strecken schon ihre Knollen raus.

Und wie jedes Jahr um diese Zeit hat unser FÖJ-Wechsel stattgefunden: Lydia und Sophia ziehen weiter ins Studium und Carla und Laura haben vor einer Woche angefangen, beide frisch von der Schule kommend.

Viele fleißige Hände haben dafür gesorgt, dass wir eine so üppige Sommerernte hatten und auch eine reiche Herbst-, Winterernte haben werden. Menschen aus aller Welt, die meisten unter 25 Jahren, haben für vier oder mehr Wochen kräftig mit angepackt; von Japan bis Mexiko und England bis Israel. Die Wwoofer sind vom Hof nicht mehr wegzudenken. Wir genießen das internationale Leben sehr!

Und noch reicher ist unser Hofleben geworden durch die drei Flüchtlinge, die auch mit uns arbeiten: Anabela aus Nigeria, Qerim und Ismet aus dem Kosovo. Alle drei haben unser Leben noch bunter werden lassen und heiße Diskussionen entbrannten beim Bohnenpflücken oder Tomatenausgeizen über die Flüchtlingspolitik.

Und endlich haben wir im September ein Projekt umgesetzt, welches wir in unserem Jahresurlaub im Februar beschlossen haben: wir haben ein Lastenrad bauen lassen, mit welchem wir ab sofort Ware innerhalb von Dogern ausliefern sowie viele Wege, die wir sonst mit dem Auto machen würden, mit Pedalpower hinter uns bringen möchten. Das Fahrrad fährt mit Naturstrom, wenn die Ladung zu schwer ist :=)

Apropos Naturstrom: habt ihr mal darüber nachgedacht, euren Stromanbieter zu wechseln und euren Strom ökologisch zu beziehen? Ihr findet Formulare dazu in unserem Hofladen oder einen Link direkt auf unserer Website.

Schaut euch überhaupt mal die Website an: dort findet ihr neben vielen Wwoofer-Berichten und Fotos auch den aktuellen FÖJ-Bericht von Lydia sowie Fotos vom Lastenrad unter Biokiste und Informationen zu Biogemüse unter Aktuelles. Es lohnt sich immer mal wieder, auf der Website zu stöbern (www.eulenhof-dogern.de).

Newsletter vom 1. März 2015

Liebe Kundinnen und Kunden,

Die neue Saison hat begonnen: in den letzten Wochen haben wir bereits Schnittsalat, Spinat und Ruccola gepflanzt sowie Kohlrabi, Rotkohl, Blumenkohlund Weißkohl. Jetzt hoffen wir auf stabiles, möglichst frostarmes Wetter, damit alles schön wächst und gedeiht.

Unsere im späten Herbst eingestallten Hühner legen nun, wie Ihr sicherlich schon festgestellt habt, wieder viele große Eier (auch wenn ab und an noch Mini-Eier darunter sind :=), die sich größter Beliebtheit erfreuen. Sorgen bereitet uns jedoch der extrem schleppende Verkauf vor allem der Hähne. Von vielen von Euch haben wir sehr positives Feed-back auf die Aufzucht der Hähne bekommen (Hänsel- und Gretel Ei) und Ihr seid gerne bereit, die 2 Cent Solidarzuschlag zu bezahlen. Jedoch der Absatz der Hähne gelingt kaum (Hintergrund zur Erinnerung: Sinnvoller Verzicht des Schredderns oder Vergasens von „Brüdern“ der Legehennenküken und Aufzucht der „Brüder“).

Wir sind aber auf euch angewiesen. Wir können solche Projekte nur initiieren und durchführen, wenn Ihr mitmacht und regelmäßig Hähne und Suppenhühner kauft. Im Dezember stallen wir wieder neu ein, was bedeutet, dass dann wieder 500 Hähne großgezogen werden würden. Wenn wir aber bis zum Sommerunsere jetzigen Hähne nicht verkauft bekommen, können wir dieses Projekt nicht mehr weiterlaufen lassen und müssen nach neuen Lösungen suchen, was wir sehr schade fänden. Denn noch gibt es keine vernünftigen Alternativen zum Bruderhahn. (Gute Zweinutzungshühner gibt es noch nicht und auch eine Geschlechtserkennung im unbebrüteten Ei ist auch noch nicht möglich).

Der Appell an euch: kauft Hähne und auch Suppenhühner! Ein Hahn bzw. Huhn wiegt ca. 1 kg und ist auch für einen 2 Personen Haushalt gut zu verarbeiten. Den ein oder die andere schreckt es, dass er oder sie ein ganzes Huhn kaufen muss. Aber sind Euch die Transportwege und Abfallketten klar, die stattfinden müssen, damit Ihr nur die reinen Brüste beim Metzger bekommen könnt? Vom Verkauf von nicht „edlen“ Geflügelteilen auf dem afrikanischen Kontinent durch europäische Steuergelder subventioniert ganz zu schweigen.

Geflügel hat nun mal neben der Brust auch Flügel und Schenkel, die sich wunderbar in einer Hühnersuppe, im Hühnerfrikassee oder indisch zubereitet mit Kokosmilch und Curry oder in dutzenden anderen Variantenverwerten lassen. Mit einer Geflügelschere hat man das Huhn rasch zerkleinert und kann es leckerst zubereiten.