Studien: Schadstoffbelastung durch Bundesstraßen auf Feldern

Verschiedene Studien haben sich mit der Umweltbelastung durch Bundesstraßen auf Feldern beschäftigt und kommen u.a. zu folgendem Ergebnis:

Schwermetalle und organische Umweltkontaminanten, die dem Straßenverkehr entstammen, werden besonders im straßennahen Bereich in Böden und Kulturpflanzen angereichert. Oftmals sind bereits in 25 m Entfernung vom Fahrbahnrand keine erhöhten Schadstoffeinträge von Böden und Kulturpflanzen mehr feststellbar (Leitfaden Umweltschadstoffe, S. 22)

Studie: Ist gutes Essen wirklich teuer?

Ist gutes Essen wirklich teuer? Kosten und CO2-Emissionen verschiedener Ernährungsstile im Vergleich (Studie vom 10.9.2014)

Wer Bio- und fair gehandelte Lebensmittel einkauft und sich gesund nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ernährt, dem entstehen so gut wie keine Mehrkosten. Die Umstellung von einem durchschnittlichen deutschen Ernährungsstil auf gesunde Nahrung mit weniger Fleisch, mehr Gemüse und Obst, fängt die Mehrkosten, die durch den Einkauf von Bio-Lebensmitteln entstehen nahezu auf. Die gesunde und gleichzeitig biologisch-nachhaltige Ernährung kostet jährlich nur rund 80 Euro mehr. Lesen Sie mehr.

Bio-Produkte sind gesünder

343 Studien bestätigen: Bio-Produkte sind gesünder

Berlin, 18.07.2014. Unter den positiven Nachrichten der Woche sticht das Ergebnis einer Meta-Studie hervor, die von der englischen Universität Newcastle gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) in der Schweiz erstellt und im British Journal of Nutrition veröffentlicht wurde. Die Auswertung von weltweit 343 Untersuchungen zur Qualität von Bio-Lebensmitteln zeigt deutlich, dass die folgende, immer wieder in Frage gestellte Tatsache sehr wohl zutrifft: Bio-Produkte sind gesünder. Oder, um es präziser auszudrücken: Bio-Produkte enthalten signifikant mehr Inhaltsstoffe, deren positive Wirkung auf die Gesundheit von Mensch und Tier bekannt ist. Dazu zählen Antioxidantien wie Phenole und andere sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe – also Stoffe, welche Pflanzen bilden, die nicht mit Pestiziden behandelt werden und deshalb eine eigene Abwehr gegen negative Umwelteinflüsse aufbauen müssen. Gleichzeitig ist die Belastung von Bio-Lebensmitteln mit schädlichen Stoffen wie Cadmium oder Pestizidrückständen deutlich geringer als bei konventionell erzeugten Vergleichsprodukten.

„Es ist hoch erfreulich, wenn wissenschaftlich untermauert wird, was Menschen, die Bio-Produkte kaufen, immer schon voraussetzen: Die Produktionsmethoden des ökologischen Landbaus führen zu gesünderen Lebensmitteln“, kommentierte der Vorsitzende des Bund Öko-logische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, die Studienergebnisse der Briten und Schweizer. „Und trotzdem liegt mir daran, festzuhalten, dass gesündere Produkte nur der Zusatznutzen von dem sind, weshalb wir uns für den ökologischen Landbau engagieren: Denn in erster Linie geht es den Erzeugern, Verarbeitern und Händlern von Bio-Produkten um die positiven Wirkungen der ökologischen Produktion auf Natur und Umwelt sowie um den respektvollen Umgang mit Nutztieren. Unser Anliegen ist es, eine funktionierende Alternative zu einer Land- und Ernährungswirtschaft zu schaffen, die unsere natürlichen Ressourcen übernutzt, die artgemäßen Bedürfnisse der Tiere missachtet und deshalb nicht zukunftsfähig ist.“

Unter  http://research.ncl.ac.uk/nefg/QOF erhalten Sie Einsicht in das gesamte Paper, zudem weitere Informationen und Anhänge sowie Zusammenfassungen in verschiedenen Sprachen.

Was bedeutet CMS?

CMS ist derzeit in aller Munde. Anbei ein Papier von Bioland, in welchem erläutert wird, was CMS genau ist und in welchem klargestellt wird, dass der Einsatz von CMS-Sorten bei Bioland verboten ist.