FÖJ-Wechsel 2016/2017

Wie jedes Jahr hat Anfang September unser FÖJ-Wechsel stattgefunden. Zum 

nadine suesskartoffeln

Auftakt des neuen FÖJ-Jahres waren wir felix sarah schlepperam Feldberg wandern. Nadine und Sarah haben sich mittlerweile gut eingewöhnt, so dass wir wieder ein wunderbar tatkräftiges Team haben, zusammen mit unserem neuen Gärtner Felix Nguyen. 

Unwetter und Hagelschaden

Das Unwetter vom 1. auf den 2. August hat auf unserem Hof große Schäden angerichtet. Es sind nicht nur Bäume umgestürzt, die jetzt unseren Scheunenzugang blockieren, sondern der Wind hat das Dach eines unserer Foliengewächshäuser abgedeckt, so dass die Gurken nun ungeschützt dastehen. 

baum kl folienhaus kl

Der Salat ist vom Hagel teils zerfetzt und auch die Zucchini haben kleine Löcher. Den Zuckermais hat es ganz umgelegt; wir hoffen, dass wir dennoch welchen ernten können und er sich vielleicht wieder aufrichtet.

salat kl zucchini kl

Das bedeutet, dass unser Gemüse zwar qualitativ weiterhin gut ist, aber optisch starke Mängel aufweisen wird in den nächsten Wochen. Wir hoffen sehr, dass ihr, liebe Kundinnen und Kunden, uns trotzdem treu bleibt und auch mal einen nicht so schönen Salat kauft. Wir haben keine Versicherung, die diese Schäden abdeckt, da so eine Versicherung unwirtschaftlich ist und meistens ja auch nichts passiert.

Der Südkurier berichtet in seiner Ausgabe vom 5. August auch über uns. Lest mehr hier.

mais kl

Murger Zukunftsgespräch: Unsere Lebens-Mittel, 11.Mai 2017, 19:30 Uhr

Murger Zukunftsgespräch: Unsere LEBENS-MITTEL. Ein besonderer Abend zum Thema Ernährung

Donnerstag, 11.Mai 2017, 19:30 Uhr, Schmiedledicksaal in 79730 Murg-Hänner MurgImWandel klein

Programm

Auch bei uns in Deutschland und der Schweiz war das Essen bis vor kurzem noch alles andere als eine billige, jederzeit leicht zugängliche Selbstverständlichkeit. Es gab auch in Europa noch wirklichen Hunger. Heute ersticken wir im Überfluss. Einerseits wird Essen zelebriert, andererseits als industrielle Massenware achtlos konsumiert und weggeworfen. Unsere Produktion von Essen und unsere Art des Umgangs damit führen dazu, dass wir unsere Zukunft gefährden und dazu, dass anderenorts Menschen vor Hunger sterben.

Viele Menschen sind sich nicht mehr bewusst, dass Essen ein Geschenk der Erde an uns ist und dass wir über das Essen eingebettet sind in den großen Kreislauf des Lebens. Wir laden Sie ein, an diesem Murger Zukunftsgespräch drei miteinander zusammenhängende Aspekte dieses Themas anzuschauen.

Referenten und Referentinnen sind:

Markus Uhlenbrock-Ehnes, „Bio im Landkreis Waldshut“, Eulenhof, Dogern.

Elisa Berlin und Sebastian Freyse, Foodsharing Basel.

Nathalie Seiberth, Ökozentrum Langenbruck, Schweiz.

Öko-Institut: Ist gutes Essen wirklich teuer?

Wer Bio- und fair gehandelte Lebensmittel einkauft und sich gesund nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ernährt, dem entstehen so gut wie keine Mehrkosten. Die Umstellung von einem durchschnittlichen deutschen Ernährungsstil auf gesunde Nahrung mit weniger Fleisch, mehr Gemüse und Obst, fängt die Mehrkosten, die durch den Einkauf von Bio-Lebensmitteln entstehen nahezu auf. Die gesunde und gleichzeitig biologisch-nachhaltige Ernährung kostet jährlich nur rund 80 Euro mehr.

Mehr unter http://www.oeko.de/presse/presseinformationen/archiv-presseinformationen/2014/ist-gutes-essen-wirklich-teuer-kosten-und-co2-emissionen-verschiedener-ernaehrungsstile-im-vergleich/

Öko-Monitoring bestätigt: Bio liefert die sichersten Lebensmittel

Berlin, 19.06.2015. Baden-Württemberg präsentierte heute die Ergebnisse des neuesten Öko-Monitorings, einem Kontrollprogramm, das Bio-Lebensmittel auf erwünschte und unerwünschte Inhaltsstoffe untersucht und die Werte mit denen konventionell erzeugter Lebensmittel vergleicht. Der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, kommentiert:

„Die neuen Test-Ergebnisse des Öko-Monitorings Baden-Württemberg zeigen dieses Jahr ein weiteres Mal, dass Bio-Lebensmittel die sichersten Produkte am Markt sind. Weil Bio-Bauern keine chemisch-synthetischen Pestizide einsetzen, sind diese fast vollständig frei von Verunreinigungen mit Pestiziden. Besonders deutlich wird der Unterschied bei Gemüse: Öko-Gemüse ist durchschnittlich 320-fach weniger mit Pestiziden belastet als konventionelle Produkte.

Die Ergebnisse beweisen einmal mehr, dass die bewährte prozessorientierte Bio-Kontrolle den Verbrauchern die höchste Sicherheit bietet. Der schonende Anbau-Prozess, bei dem die Bio-Bauern auf Fruchtfolgen, Sortenvielfalt und ökologischen Pflanzenschutz setzen, führt zur hohen Bio-Qualität im Endprodukt.

Hintergrund

Das Land Baden-Württemberg führt seit dem Jahr 2002 ein spezielles Überwachungsprogramm im Bereich der ökologisch erzeugten Lebensmittel durch. Die Ergebnisse des Öko-Monitorings finden Sie unter: http://oekomonitoring.cvuas.de/aktuelles.html.